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Dienstleistungen neu ausrichten

Die Zentren des HESSENCAMPUS sollen das Lebensbegleitende Lernen für Erwachsene pädagogisch und organisatorisch umsetzen. Dabei hat die Organisation eine dienende und unterstützende Funktion: sie muss ermöglichen, dass das neue Lernen Wirklichkeit wird.

 

Welche organisatorischen Aufgaben sind zu lösen? In den überkommenen Bildungsstrukturen stießen Kooperation, Transparenz, Bildung „aus einer Hand“ auf immer größere Barrieren. Die Zentren müssen und können dies ändern, wenn von den Lernern aus gedacht wird und organisatorisch offene Lösungen gefunden werden. Dennoch muss dies zu neuen funktionalen, flexiblen und arbeitsfähigen Einheiten führen, die die mitgebrachten Stärken besser zur Geltung bringen.

 

Neue Leitungsstrukturen, ein gemeinsames Budget und eine auf Effizienz orientierte Gesamtnutzung von Infrastrukturen und Ressourcen, die beteiligungsorientierte Organisationsentwicklung und eine gemeinsame und verbindliche Qualität wie auch Programmentwicklung sind unverzichtbare Rahmenbedingungen der Zukunft. Mit anderen Worten: Es werden betriebsförmig organisierte, integrierte Bildungsdienstleister entstehen.

Die regionalen Zentren des HESSENCAMPUS werden bei aller Unterschiedlichkeit Beispiele neuer Organisationsweisen von Bildung und Bildungsdienstleistung sein. Für ihre Weiterentwicklung und qualitätsvolle Konsolidierung benötigen sie eine flexible, vorausschauende und dauerhafte Unterstützung,und zwar im ganzen Land.